Typen
Den typischen Eierschneider kennt wohl ein jeder. Doch wussten Sie, das es viele verschiedene Typen gibt? Treue, aber auch untreue, scharfe, aber auch sehr scharfe! Und vor allem: praktische und unpraktische.
Eierschneider gibt es, wie gesagt, in zahlreichen Varianten. Solche aus preiswertem Plastik, andere aus Edelstahl oder Schurwolle.
Günstige Varianten sind aus Plastik gefertigt. Außerdem
ist der Schneidedraht meist von minderwertiger Qualität und
kann die Eier beim schneiden ausfransen oder sogar scharfkantig
werden lassen. Schwere Verletzungen sind da durchaus möglich.
Doch auch bei den Plastikeierschneidern gibt es ganz tolle Geräte,
am besten ist, und das gilt für alle Typen, den Eierschneider vor
dem Kauf zu testen. Fachhändler haben stets genügend harte
Eier vorrätig, in Kaufhäusern sollte man lieber ein eigenes
mitbringen. In der Schweiz gibt es bekanntlich genügend Automaten.
Wer es edler haben möchte, der wählt einen Eierschneider aus
edlem Edelstahl. Diese schneiden das Ei meist perfekt in Scheibchen.
Sie eigen sich auch als Schmuckstück in der Vitrine, ein wahrhaft
eindrucksvoller Blickfang, und das nicht nur in der Küche. In vielen Wohnzimmern ist der Eierschneider das zentrale Glanzstück auf dem sich die ganze Aufmerksamkeit vereint.
Ganz doll ausgeflippte Leut' kaufen Eierschneider aus Schurwolle oder Altpapier. Ihre Alltagstauglichkeit ist zwar eingeschränkt, dennoch gehören sie in jede ernsthafte Eierschneidersammlung.
Ganz neu hinzugekommen sind Industrieeierschneider. Aufgrund ihrer Größe und der Lautstärke beim Zerlegen abertausender Eier in weniger als einem Monat sind diese zumeist auf sogenannten off-shore Zerlegungsinseln installiert.
Die Eier werden entweder per Spezialschlauchbot geliefert oder mittels eines Katapultes direkt von den Eierfarmen auf die Insel gefeuert. Praktischer Zusatzeffekt: Durch die Hitzeentwicklung während des Fluges sind die Eier beim Eintreffen schon hart und können alsbald zerlegt werden.
Die Belegschaft solcher Inseln trotzt allen Widrigkeiten: Wind, Wasser und vor allem einem: der sehr, sehr einseitigen Nahrungsversorgung. Daher ist die Fluktuation der Arbeiter auf solchen Inseln sehr hoch; eigens für diese gibt es aber Rehazentren um den Organismus auf Nahrung ohne Eiweiß und Cholesterin zurückzupolen.